Eltern - Kinder

Sonnenschutz für Kinder

© Dream-Emotion - Fotolia.comWenn die Sonne vom Himmel lacht, zieht es groß und klein ins Freie. Besonders die lieben Kleinen möchten dann am liebsten von früh bis spät ihren Bewegungsdrang in der Natur ausleben. Da Kinderhaut aber besonders sensibel ist, darf sie der UV-Strahlung nicht zu lange ausgesetzt werden.

Besonders schutzbedürftig

Die Haut eines Kindes ist im Vergleich zu der von uns Erwachsenen wesentlich dünner und kann nicht schnell genug ausreichend Pigmente (Melanin) produzieren, welche als natürlicher Eigenschutz gelten. Bis zum 18. Lebensjahr bekommt unser Nachwuchs bereits 80 Prozent der UV-Strahlendosis seines gesamten Lebens ab. Doch die Fähigkeit, eine schützende Lichtschwiele vor Sonnenstrahlen zu bilden, muss sich erst im Laufe der Jahre entwickeln. Daher ist ein geeigneter Schutz unumgänglich.

Früherkennung von Hautschäden

Laut Experten nehmen die Erkrankungen an Hautkrebs weltweit zu. Hauptursache für die Hauttumore ist ultraviolettes Licht beim Sonnenbaden ohne ausreichenden Schutz. Hier spielen die so beliebten Urlaube in südlichen Ländern eine große Rolle. Sollten Sie unklare Hautveränderungen bei Ihren Kindern feststellen, lassen Sie diese vom Facharzt prüfen. Eine jährliche Untersuchung zur Früherkennung wird für die ganze Familie empfohlen, da die Kinder so u.a. auch lernen, dass ihre Haut etwas Wertvolles ist.

Richtiger Umgang mit der Sonne

Meiden Sie Aufenthalte mit ihren Kindern in der prallen Sonne und verzichten Sie auf ein Sonnenbad während der Mittagsstunden. Bis zum vollendeten 1. Lebensjahr sollten Kinder der direkten Sonne überhaupt nicht ausgesetzt sein und sich auch im Schatten nur bekleidet aufhalten. Um die zarte Haut eines Babys nicht zu reizen, verzichten Sie am besten ganz auf Sonnenschutzmittel. Für die junge und enorm empfindliche Haut der Kinder empfiehlt sich ansonsten ausreichender Sonnenschutz mit hohem Lichtschutzfaktor. Dieser richtet sich nach dem Alter der Kinder, der Intensität der Sonneneinstrahlung und dem Hauttyp.

© Dream-Emotion - Fotolia.comBietet Kleidung genügend Schutz?

Während sommerliche Kleidung aus hellen, dünnen Stoffen längst nicht so gut vor der UV-Strahlung schützt, halten dicht gewebte, dunkle Stoffe die Sonne besser ab. Der Fachhandel bietet hier spezielle Kleidung mit eingebautem Sonnenschutzfaktor an. Achten Sie hierbei auf den UV-Standard 801, welcher einen Test der Textilien auch unter Beanspruchung beinhaltet. Als Kopfbedeckung eigenen sich Hut, Kappe oder Tuch. Das Tragen einer modischen und schützenden Sonnenbrille verhindert des weiteren Entzündungen. Lassen Sie sich von Ihrem Optiker bezüglich Sonnenbrillen mit UV-Filter beraten. Wenn Sie einige einfache Regeln beachten, kommen Sie und Ihr Nachwuchs bestens geschützt durch den Sommer. Cremen Sie Ihr Kind rechtzeitig ein – mindestens eine halbe Stunde bevor Sie in die Sonne gehen – nur so kann sich der Sonnenschutz voll entfalten.


Fazit

Nach jedem Aufenthalt im Wasser muss das Sonnenschutzmittel erneut aufgetragen werden, da ein Teil davon im Wasser zurückbleibt. Trocknen Sie Ihr Kind vor dem erneuten Auftragen der Creme ab. Durch wiederholtes Eincremen kann die Gesamtaufenthaltsdauer jedoch nicht verlängert werden.